Hinter unverständlichen und beeinträchtigenden Verhaltensmustern von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann sich eine traumatische Erfahrung verbergen. Die Betroffenen brauchen daher ein umfassendes Behandlungskonzept, das auf die zutreffenden Traumafaktoren abgestimmt ist, Defizite ausgleicht und die emotionalen Bedürfnisse abdeckt.
Durch das Wissen über die Auswirkungen von Traumatisierungen wird den Betroffenen die Möglichkeit gegeben, diese Verhaltensweisen zu erkennen und alternative Handlungsmuster zu entwickeln. Für das Betreuungspersonal werden durch das Verstehen der Hintergründe der Verhaltensmuster neue Sichtweisen eröffnet und den Gefühlen von Hilflosigkeit und Ohnmacht durch neue Handlungsmöglichkeiten entgegengewirkt.
Mit den Methoden der Traumapädagogik können dort, wo herkömmliche Interventionen fehlschlagen, neue Blickwinkel eröffnet werden und Entlastung im pädagogischen Alltag für alle Beteiligten geschaffen werden.
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